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Sprachentwicklung von Kindern unter 3 Jahren

Schon im Alter von zwei bis drei Jahren haben Kinder häufig die wichtigsten Wörter, Strukturen und Regeln ihrer Muttersprache erfasst. Sie können oft bereits eigene Wünsche, Bedürfnisse und Gefühle äußern. Sofern sie mit einer weiteren Sprache aufwachsen, kann zudem vielfach von Mehrsprachigkeit die Rede sein.

Allerdings ist nicht bei allen Kindern die Sprache gleichermaßen gut entwickelt. Vielmehr ist jedes Kind zumeist sprachlich auf einem anderen Stand und wächst in einem jeweils anderen familiären du sozialen Umfeld auf, welches die Sprache nicht immer ausreichend fördert. Es ist deshalb immer von Vorteil, wenn in der jeweiligen Kita eine individuelle Unterstützung der Sprachentwicklung erfolgt, die diese Unterschiede berücksichtigt.

Sprachbildung als präventive Maßnahme

Kinder von bis zu drei Jahren bringen in den meisten Fällen alle notwendigen Voraussetzungen für einen erfolgreichen Spracherwerb mit. So verfügen sie in der Regel über funktionsfähige Sinne, grundlegende motorische Fähigkeiten und großes Interesse an Kommunikation. Sprachbildung baut auf diese Eigenschaften auf und widmet sich der Verbesserung und Weiterentwicklung der vorhandenen Sprachkenntnisse.

Wichtiger Bestandteil von Sprachbildung sind des Weiteren Vorbilder, an dessen Sprache Kinder sich orientieren können. So sind Eltern wie Erzieher wichtige Bezugspersonen, deren Wortschatz, Grammatik und Aussprache sie imitieren. Von ihnen erhalten sie sprachliche Anregungen und Hilfestellungen, die sie in ihrem Spracherwerbsprozess wesentlich unterstützen.

Sprachförderung von Kindern mit sprachlichen Defiziten

Während Sprachbildung für alle Kinder gleichermaßen Sinn ergibt, richtet sich Sprachförderung an solche Kinder, die zusätzlicher Hilfe bedürfen. Insbesondere wenn diese eine verzögerte Sprachentwicklung oder sprachliche Auffälligkeiten aufweisen.

Sprachförderung durch stützende Sprache

Ein bewährtes Mittel der Sprachförderung ist die sogenannte stützende Sprache. Hierbei nutzt man im Gespräch mit dem Kind einfache, verständliche Äußerungen und sich wiederholende Formulierungen. Auf diese Weise verbindet das Kind die Wörter mit wiederkehrenden Alltagssituationen und Ritualen. Solche Sprachroutinen helfen ihm, sich Wörter und Sätze dauerhaft einzuprägen.

Bilderbücher als Mittel der Sprachbildung und -förderung

Sowohl in der Sprachbildung als auch in der Sprachförderung werden zudem Bilderbücher häufig für die Verbesserung und Weiterentwicklung vorhandener Sprachkenntnisse genutzt. Denn das gemeinsame Lesen und Betrachten regt vielfach die Sprechfreude des Kindes an. Es ergeben sich außerdem viele Gelegenheiten, in denen es Gemeinsamkeiten zwischen den Texten und Bildern und seinen eigenen Erfahrungen und Erlebnissen herstellen und in denen es diese beschreiben kann.

Auch lernen Kinder beim Betrachten der Bilderbücher dem Vorlesenden zuzuhören und sich auf das Gesehene zu konzentrieren. Ferner erweitern sie ihren Wortschatz und beginnen, Bilder mit Erinnerungen und selbst erdachten Geschichten zu verbinden.

In unserem Online-Shop finden Sie ausgewählte Bilderbücher aus Holz, die sich leicht greifen und umblättern lassen. Ihre farbenfrohen Illustrationen laden zum Anschauen und Benennen ein. Demnach eignen sie sich sehr für Maßnahmen der Sprachbildung und fördern überdies die Feinmotorik.

Weitere Formen der Sprachbildung und -förderung

Fast alle alltäglichen Situationen können für Formen der Sprachbildung und -förderung genutzt werden. So geben Rituale wie der morgendliche Sitzkreis Anlass, den anderen Kinder über persönliche Erlebnisse zu berichten. In diesem Rahmen helfen darüber hinaus das Singen von kleinen Liedern, das Sprechen von Versen oder Rollenspiele, Sprachkompetenzen zu schulen. Nicht zuletzt regt gemeinsames Spielen, Kochen oder Basteln zum Sprechen und Üben von Gelerntem an.