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Konstruieren als wichtige Tätigkeit für Kinder

Unsere physikalische Welt erkunden, technische Zusammenhänge erkennen und Dinge aktiv mitgestalten: Konstruktionsspiele eröffnen Kindern neue Möglichkeiten, sich mit der Welt auseinanderzusetzen. Aus diesem Grund bilden sie eine wichtige Form des Spiels. Bereits für Maria Montessori bedeutete das Spiel Arbeit, Miriam Leuchter sieht es als "Entwicklungs- und Lernmotor" für Kinder.

Das Interesse zu konstruieren taucht erst im Kindergartenalter auf. Mit etwa einem Jahr entdecken Kinder, wie toll es ist, Bauklötze umzustoßen. Danach versuchen sie durch mehrere Spielsteine erste Stapel zu bilden, doch noch erreichen sie nur geringe Höhen. Ein Jahr später wird es interessant die Steine aneinanderzureihen und darauf eigene kleine Welten zu erschaffen. Hier schlängelt sich ein Fluss durch die Stadt, dort führen Straßen zum nächsten Parkplatz. Anschließend lernen Kinder, dass die Bauklötze in die Höhe und Breite gebaut werden können. Sie erschaffen nicht nur Straßen und Flüsse, sondern auch Häuser, Türme und mehr.

Das richtige Konstruktionsmaterial

Konstruktionsmaterial kann vielfältig aussehen: Allseits bekannt und sehr beliebt sind Bausteine wie zum Beispiel Lego-Steine sowie Playmobil. Weitere Möglichkeiten stellen spezielle Stecksysteme und spannende Kugelbahnen dar. Aber auch die Variation von Materialien ist für Kinder eine wichtige Erfahrung. Hier bietet sich hochwertiges Holz an, das in Form geschnitten wurde. Ob einfache Holzbausteine oder bereits in Form geschnittene Eisenbahnelemente spielt keine Rolle. Kinder greifen gerne auch auf gewöhnliche Alltagsgegenstände zurück, um zu schauen, was sie daraus so Tolles erschaffen können.

Warum konstruieren Kinder?

Wer konstruiert, hat ein Ziel vor Augen, oder? Indem Kinder Gegenstände oder andere Dinge nachbauen, setzen sie sich mit diesen intensiv auseinander: Wie sieht der Gegenstand aus? Welche Farben hat er? Sie verinnerlichen diese Erfahrungen und lernen so die Welt um sich herum kennen.

Aber nicht jedes Kind, das konstruiert, möchte etwas Bekanntes erschaffen. Das Wundervolle an Konstruktionsmaterialien ist die Vielfältigkeit, die sie bieten. Kinder sind nicht an Regeln gebunden, sondern können aktiv Neues erschaffen oder das Geschaffene selbst interpretieren. Dass sie das alleine schaffen, ist für die Kleinen eine besondere Erfahrung.

Wichtige Rolle der pädagogischen Fachkraft

Durch einfache Fragen wie "Was hast Du da gebaut?" regen Erzieherinnen und Erzieher die Kinder dazu an sich mit ihrer Konstruktion noch weiter auseinanderzusetzen. Nun haben die Kleinen die Gelegenheit die Details zu erklären. Gleichzeitig verstehen sie auch selbst besser, was genau sie sich dabei gedacht und warum sie welche Elemente gewählt haben. Kinder können sich dadurch wunderbar reflektieren. Sie erfahren aber auch Wertschätzung für ihre Handlungen, indem sich jemand anderes dafür interessiert. Das setzt pädagogische Fachkräfte in eine aktive Rolle.

Konstruieren fördert

Wenn Kinder konstruieren – ob mit Legosteinen, Holzbausteinen oder vorgefertigten Holz-Eisenbahnschienen –, dann setzen sie sich in einer ganz besonderen Weise mit ihrer Umwelt auseinander. Sie versuchen diese zu verstehen und gleichzeitig eigene Vorstellungen, Wünsche und Erfahrungen einfließen zu lassen. Dabei wirkt sich die Tätigkeit auf verschiedene Weisen auf die Kinder aus:

  • Schärft den Tastsinn
  • Schulung der Hand-Augen-Koordination
  • Soziale Kompetenzen wie Rücksichtnahme
  • Räumliches Vorstellungsvermögen
  • Abstraktes Denken
  • Kreativität und Fantasie
  • Mathematische und naturwissenschaftliche Kenntnisse
  • Feinmotorik
  • Folgelernen: Wenn… dann

Feinmotorik

Einzelne Bausteine greifen und sie an der richtigen Stelle platzieren. Kinder müssen ihre Finger ruhig halten und einzelne Bausteine sanft ablegen, da andernfalls die ganze Konstruktion einstürzen kann. Eine Aufgabe, die gar nicht so einfach ist. Das schult vor allen Dingen die Feinmotorik. Dieses handwerkliche Spielen setzt außerdem eine wichtige Basis in Hinblick auf spätere künstlerische Tätigkeiten.

Kreativität und Fantasie

Einige Konstruktionsspiele besitzen Vorgaben, wie bestimmte Gegenstände gebaut werden. Doch selbstverständlich müssen sich Kinder nicht daran halten. Sie können sich eigene Spielweisen und Spielwelten ausdenken und ihre eigenen Ideen einfließen lassen. Die Welt muss nicht so aussehen wie in der Realität. Und das ist das Besondere daran: Kinder können Häuser, Figuren, Fahrzeuge oder ganze Landschaften so konstruieren, wie sie es möchten.

Mathematik und Naturwissenschaft

Wer konstruiert, setzt sich nicht nur mit den physischen Gegenständen auf der Welt auseinander, sondern gleichzeitig mit den physikalischen Gegebenheiten. Ohne ein Gleichgewicht fällt der Turm um. Liegt ein Stein falsch, zieht ihn der Boden zu sich nach unten. Auf runden Steinen steht der Turm nicht sicher und kippt schneller um. Sie machen erste Erfahrungen mit Schwerkraft und Statik, lernen ganz nebenbei verschiedene geometrische Formen und auch Oberflächenstrukturen kennen. Dass eine glatte Oberfläche rutschig ist und Dinge auf einer rauen besser haften, müssen die Kinder auch erst lernen.

Fazit: Konstruieren eröffnet Kindern neue Erfahrungen

Indem Kinder aus Plastik, Holz oder anderen Materialien Dinge bauen, setzen sie sich aktiv mit unserer Welt auseinander. Sie lernen spielerisch, was Schwerkraft bedeutet, wie Bausteine gestapelt werden können, ohne einzustürzen und setzen ihre Kreativität ein, um neue Dinge zu erschaffen. Für Kinder ist das Konstruieren eine ganz wichtige Spielweise. Und genau deswegen sollte in jeder Einrichtung ausreichend Material verfügbar sein, damit die Kleinen sich ausgiebig austoben können.